Fritz Kugler konnte mich aus der Eröffnung heraus in eine komplexe Stellung locken, in der er dann sogar Chancen auf Materialgewinn gehabt hätte. Er wählte aber die falsche Fortsetzung, sodass stattdessen er Material und wenig später die Partie verlor. Eine Woche später wurden die restlichen partien gespielt. Hier konnte sich zunächst Jonas Metzdorf gegen Florian Ulmer routiniert durchsetzen, während sich Benjamin Janko in einer wilden Angriffspartie gegen Mark Kappe sicher ins Viertelfinale spielte. Zu guter Letzt lieferten sich Rasmus Förster und Martin Pfrommer einen harten Kampf, der bis in die Zeitnotphase reichte. Hier stellte Martin zunächst eine Figur ein, hatte dann aber Glück, dass Rasmus ein einzügiges Matt übersah, das ihm das Viertelfinale gegen Jonas bescherte.
VF1
Metzdorf
1 – 0
Ulmer
VF2
Förster
0 – 1
Pfrommer
VF3
Janko
1 – 0
Kappe
VF4
Kugler
0 – 1
Kothe
Halbfinale
Mit diesen Ergebnissen stehen die Paarungen fürs Halbfinale fest, die Farbverteilungen gehen so auf, dass jeder nach dem Viertelfinale die Farbe wechselt.
(ep) Mit 8,0 Punkten aus zehn Partien setzte sich Christian Carda durch. Damit hatte er einen Punkt Vorsprung auf ein Viererfeld, das aus Martin Pfrommer, Jonas Metzdorf, Benjamin Janko und mir bestand.
(hk) Nach den letzten Partien der Vorrunde und einigen Losentscheidungen stehen die Viertelfinalpaarungen fest.
Gruppe 1
In der zweiten Partie in Folgen stand Rasmus Förster sehr gut, dann hatte er aber unberechtigte Zweifel am Gewinnzug, sodass ich mit einem Remis entkommen konnte. Nach diesem Ergebnis war die Gruppenkonstellation eigentlich schon klar, Jonas Metzdorf wollte dennoch noch einen ganzen Punkt holen. Dafür opferte er gegen Martin Nguyen am Ende sogar viel Material, nur um die Partie am Laufen zu halten und Martin, der zwischenzeitlich ziemlich gut stand, auf der Uhr zu besiegen. So geht Jonas als Gruppenerster ins Viertelfinale.
Name
1
2
3
4
Punkte
Feinwertung
Platz
1
Nguyen
X
0
0
0
0
0
4
2
Kothe
1
X
½
½
2
2
2
3
Metzdorf
1
½
X
1
2.5
2.5
1
4
Förster
1
½
0
X
1.5
1
3
Gruppe 2
In einer Stellung, die für Mark Kappe ziemlich angenehm war, boht Martin Pfrommer Remis, was Mark annahm, woraufhin beide punktgleich an der Tabellenspitze standen. Das Los entschied daraufhin, dass Martin die Gruppe gewinnen sollte, was ihm in der Theorie die bessere Ausganglage fürs Viertelfinale geben sollte. Julian Schreck zog den Kürzeren im Losentscheid gegen Florian Ulmer, damit reicht es für ihn nicht fürs Viertelfinale.
Name
1
2
3
Punkte
Feinwertung
Platz
1
Pfrommer
X
1
½
1
0.75
1
2
Schreck
0
X
0
0
0
3
3
Kappe
½
1
X
1
0.75
2
Gruppe 3
Benjamin Janko konnte Fritz Kugler routiniert überspielen, sodass er sich wenig überraschend den Gruppensieg sichern konnte. Auch Florian Ulmer qualifiziert sich fürs Viertelfinale, er gewann wie bereits erwähnt den Losentscheid um den letzten Platz zum Weiterkommen.
Name
1
2
3
Punkte
Feinwertung
Platz
1
Kugler
X
0
1
1
0
2
2
Janko
1
X
1
2
1
1
3
Ulmer
0
0
X
0
0
3
Viertelfinale
Damit stehen die Viertelfinals, die Farben wurden so verteilt, dass sich die Verteilung nach der Gruppenphase für alle Spieler gleichmäßig fortsetzt, wo das nicht möglich war, wurde gelost.
Rasmus Förster konnte sich gegen Jonas Metzdorf eine gute Stellung erspielen, kam dann aber in Zeitnot. Er hätte dann zwar noch die Möglichkeit für ein Dauerschach gehabt, verlor dann jedoch auf Zeit. Martin Nguyen konnte mich ebenfalls unter Druck setzen, verlor dann aber etwas den Faden und stellte zu allem Überfluss auch noch eine Qualität ein, was ich mir nicht mehr nehmen ließ. So stehen in dieser Gruppe schon die ersten beiden Viertelfinalisten fest.
Julian Schreck hatte gegen Martin Pfrommer eigentlich eine angenehme Stellung am Brett, fand dann aber nicht die richtigen Pläne. Zu allem Überfluss verlor er dann noch eine Figur, worauf bald die Partie folgte. Auch hier steht schon fest, dass sowohl Mark Kappe als auch Martin Pfrommer das Viertelfinale erreichen werden.
Name
1
2
3
Punkte
Feinwertung
Platz
1
Pfrommer
X
1
1
0
1
2
Schreck
0
X
0
0
0
3
3
Kappe
1
X
1
0
1
Termin: 06.05.: Kappe – Pfrommer
Gruppe 3
Gegen Benjamin Janko gab Florian Ulmer in der Eröffnung einen Bauern, konnte diesen aber nie zurückerlangen. Benjamin konnte ihn daraufhin mit seiner ganzen Routine überspielen und steht wie auch Fritz Kugler als Viertelfinalist fest.
(hk) In der letzten Runde ging es zum Tabellenletzten nach Königsbronn. Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg musste her, am besten ein Hoher, sollte die direkte Konkurrenz aus Crailsheim und Sontheim auch punkten.
Die erste Partie endete gleich mit einem Rückschlag, denn Benjmain Janko verlor seine Partie nach einem taktischen Überseher. Nach einem Remis von Rasmus Förster, der bereits aus der Eröffnung in ein ausgeglichenes Endspiel gelangte, konnte ich aber mit einem souveränen Sieg ausgleichen.
Bald darauf bezwang Dennis Stumpp seinen Gegner, der im Mittelspiel eine Figur verloren hatte. Darauf folgten ein weiterer Sieg durch Martin Pfrommer sowie ein ungefährdetes Remis bei Christian Carda.
Nachdem auch Jonas Metzdorf seinen Vorteil in einen vollen Punkt ummünzen konnte und Arthur Ullrich seine Partie, in der beide Seiten Gewinnchancen hatten, Remis gab, war die Begegnung mit 5,5:2,5 gewonnen.
Einer unserer Gegner informierte uns nach dem Ende der letzten Partie darüber, dass Sontheim 3 nicht über ein Unentschieden herauskommen würde, wass für uns den Klassenerhalt bedeutete. Durch die zeitgleiche Niederlage Crailsheims erreicht die 1. Mannschaft am Ende der Saison sogar noch den 7. Platz in der 10 Mannschaften starken Landesliga. Nachdem fast die gesamte Saison auf einem Abstiegssplatz verbracht wurde, ist das ein versöhnliches Endergebnis.
(hk) Bei insgesamt 10 Teilnehmern spielen wir dieses Jahr in einer Vierer- und zwei Dreiergruppen.
Gruppe 1
Hier wird es heiß hergehen, da der Letzte dieser Gruppe sicher die Segel streichen werden muss. In der ersten Runde konnte Rasmus Förster Martin Nguyen souverän innerhalb von 20 Zügen überspielen und Jonas Metzdorf und Ich trennten uns nach langem Kampf in einem Endspiel Remis.
Der zweite Auschheidende entscheided sich zwischen dem Letzten dieser Gruppe und Gruppe 3. Das erste Spiel konnte Mark Kappe gegen Julian Schreck für sich entscheiden, indem er früh einige Bauern gewinnen konnte und am Ende ein Endspiel mit Mehrfigur erreichen konnte.
Auch hier wurde eine Partie gespielt, Fritz Kugler konnte Florian Ulmer durch mehrere Figurengewinne bezwingen, nachdem er zu Beginn stark in Bedrängnis geraten war.
Name
1
2
3
Punkte
Feinwertung
Platz
1
Kugler
X
1
1
0
1
2
Janko
X
0
0
2
3
Ulmer
0
X
0
0
2
Termine: 29.04.: Janko – Ulmer; 06.05.: Kugler – Janko
(ep) Nur wenige Buchholzpunkte trennten Martin Pfrommer vom Platz an der Sonne, nachdem er in Runde 1 gegen Helmut Schmid das Nachsehen hatte. Dann gewann er aber die restlichen vier Begegnungen und verwies mit seinem Sieg gegen Heiner Lörcher selbigen auf Platz 3. Ich konnte die bessere Buchholzwertung aufweisen nach anfangs zwei Siegen und dann zwei Remis nebst einem Sieg in der Schlußrunde den ersten Platz erringen.
Erfreulich war die Teilnehmerzahl von 13 Spielern, die vielen spannenden Partien und einige Überraschungen, die das Turnier mit sich brachte. So konnte z.B. Martin Nguyen Benjamin Janko niederringen, dies gelang auch Mark Kappe.
(ep) Mit 8,5 Punkten aus neun Runden hat Henry Kothe die diesjährigen Stadtmeisterschaften gewonnen. In der letzten Runde besiegte er Helmut Schmid. Zuvor hatte Jonas Metzdorf gegen Julian Schreck remisiert und so die letzte theoretische Chance auf den Titel verpasst. Dritter wurde Martin Pfrommer, der gegen Benjamin Janko gewann.
Während über die Osterfeiertage in Karlsruhe Topspieler wie Magnus Carlsen und Vincent Keymer im Freestyle A-Turnier beim grenke Chess Festival um einen Platz bei der nächsten Weltmeisterschaft im Freestyle Schach / Schach-960 kämpften, tummelten sich in den dazugehörigen B- und C-Turnieren sechs Schorndorfer, wenn auch im “normalen” Schach. Mit über 3600 Teilnehmern brach das gesamte Event den eigenen Teilnehmerrekord aus dem letzten Jahr um 20% und darf sich so mit Recht das größte Schachturnier der Welt nennen.
Etwa 1500 Schachspieler bevölkerterten das B-Open, wo Jonas Metzdorf als bester Schorndorfer einen herrausragenden 56. Platz belegte. Nachdem er bereits in der ersten Runde als eigentlich favorisierter Spieler seinem jungen Gegner unterlag und auch in der vierten Runde nochmal das Nachsehen hatte, beendete er das Turnier mit fünf Siegen in Folge. Seine Siegesserie gipfelte in der letzten Runde im Triumph über einen der topgesetzten Spieler, was ihm Ende sehr starke 7 Punkte aus 9 Partien bescherte.
Martin Pfrommer war der am höchsten gesetzte Schorndorfer im Turnier und konnte so auch einige Partien gewinnen. Am letzten Turniertag konnte er leider nicht mehr antreten, sodass am Ende 4,5 aus 7 möglichen Punkten zu Buche standen.
Am längsten ohne Niederlage konnte Henry Kothe bleiben, der seinen ersten Verlust erst in der siebten Runde hinnehmen musste. Dies gelang ihm durch viele Remis gegen nominell stärkere Gegner, am Ende standen fünf Punkteteilungen in der Tabelle. Mit dieser “Strategie” reichte es für 5,5 Punkte aus 9 Partien.
Nach einem harten Start in das Turnier konnte sich Christian Carda zurückkämpfen und holte sich mit drei Siegen und drei Remis ab Runde 3 gute 4,5 Punkte, also 50% der möglichen Punkte.
Irene Carda hatte mit vielen starken Gegnern zu kämpfen und musste darum auch die ein oder andere Niederlage hinnehmen, sodass am Ende 3,5 Punkte standen, was in einem Turnier dieser Größe trotzdem ein solides Ergebnis ist.
Als einzige Schorndorfer ging Andreas Carda im C-Turnier am Start. Nachdem er die erste Runde ausgesetzt hatte, erzielte er in den verbleibenden 8 Runden 4,5 Punkte, was für ihn definitiv ein positives Ergebnis ist.
Das grenke Festival ist jedes Jahr aufs neue ein absolutes Highlight im Turnierkalender, wo sonst kann man, während der eigene Gegner nachdenkt, der absoluten Weltelite über die Schulter schauen?
(ep) Wir konnten in Stammformation antreten, während Grunbach 3 Ersatzspieler aufbieten musste. Damit war der Ausgang nach DWZ-Lage an fast allen Brettern offen. Schnell führte Grunbach mit 3-2, nachdem Thomas Krain, Christian Carda, Benjamin Janko und ich remisiert hatten – nur Jonas Metzdorf musste die Segel streichen. Nach der Niederlage von Henry Kothe gewannen dann aber Martin Pfrommer und zu guter Letzt auch Rasmus Förster ihre Partien.
Nun haben wir im letzten Spiel gute Chancen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.
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Keine
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